{"id":100,"date":"2023-04-14T14:48:50","date_gmt":"2023-04-14T14:48:50","guid":{"rendered":"https:\/\/wagnerlabs.maximilianfalter.de\/?p=100"},"modified":"2024-02-06T11:11:27","modified_gmt":"2024-02-06T11:11:27","slug":"covid-19-immunitat-im-landkreis-tirschenreuth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wagner-lab.de\/?p=100","title":{"rendered":"COVID-19-Immunit\u00e4t im Landkreis Tirschenreuth"},"content":{"rendered":"<div>\n<p><b>14. April 2021 Tirschenreuth \u2013 Regensburg \u2013 Erlangen<\/b>. Wissenschaftler der Universit\u00e4tsklinika Regensburg und Erlangen geben Zwischenergebnisse der vom Bayerischen Staatsministerium f\u00fcr Wissenschaft und Kunst (StMWK) im April letzten Jahres in Auftrag gegebenen Studie \u201eProspektive COVID-19-Kohorte Tirschenreuth\u201c (TiKoCo19) bekannt.<\/p>\n<p><b>Hintergrund.<\/b> Mit mehr als 1.500 registrierten SARS-CoV-2 Infizierten pro 100.000 Einwohner bis Herbst 2020 war Tirschenreuth (n\u00f6rdliche Oberpfalz, Bayern) der am st\u00e4rksten von der ersten Coronawelle betroffene Landkreis in ganz Deutschland \u2013 deutlich st\u00e4rker als der lokalisierte Ausbruch in der Gemeinde Gangelt im Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfahlen). Diese im Fr\u00fchjahr 2020 auf der Grundlage der damals praktizierten Teststrategie f\u00fcr den Landkreis Tirschenreuth ermittelten Fallzahlen und die daraus abgeleitete Quote an Todesf\u00e4llen (Case Fatality Ratio, CFR) von mehr als elf Prozent f\u00fchrten zu einer beachtlichen medialen Aufmerksamkeit.<\/p>\n<p><b>Ziele.<\/b> Die beteiligten Wissenschaftler um die beiden Studienleiter, Professor Dr. Ralf Wagner (Universit\u00e4tsklinikum Regensburg, UKR) und Professor Dr. Klaus \u00dcberla (Universit\u00e4tsklinikum Erlangen), haben es sich zum Ziel gesetzt, in einer zuf\u00e4lligen populationsbasierten Stichprobe den Anteil der Infizierten in der Bev\u00f6lkerung des Landkreises Tirschenreuth durch eine Seropr\u00e4valenz-Studie zu ermitteln. Dabei werden bei allen Personen der Stichprobe das Vorhandensein von SARS-CoV-2 Antik\u00f6rpern im Blutserum gemessen und daraus die H\u00e4ufigkeit von stattgehabten Infektionen (Pr\u00e4valenz) bestimmt. Insbesondere sollte auch der m\u00f6gliche Einfluss sozio-demographischer Determinanten und Lebensstil-Faktoren eruiert werden.<\/p>\n<p>Neben der Finanzierung durch das StMWK wurde die Studie von einem interdisziplin\u00e4ren Studienteam unterst\u00fctzt, an dem Experten aus den Fachbereichen Virologie, Immunologie, Epidemiologie und Statistik, zahlreiche Studienassistenten und Labormitarbeiter sowie ein Team des Bayerischen Roten Kreuzes beteiligt waren. Jetzt liegen finale Ergebnisse dieser Basisuntersuchung aus dem Juli 2020 vor. Die Studie ist aber angelegt, um auch qualitative und quantitative Ver\u00e4nderungen in der Antik\u00f6rper-Antwort im Zeitverlauf zu untersuchen; eine Folgeuntersuchung fand bereits im November 2020 statt, und eine zweite Folgeuntersuchung ist f\u00fcr Ende April 2021 angesetzt.<\/p>\n<p>Ergebnisse der Basis-Querschnittsuntersuchung. Die Bereitschaft der Bev\u00f6lkerung des Landkreises, an der Studie teilzunehmen, war \u00fcberw\u00e4ltigend. Von den ca. 6.600 eingeladenen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern (14 Jahre und \u00e4lter) des Landkreises Tirschenreuth haben sich mehr als 4.200 Freiwillige (64 Prozent) zur Teilnahme bereit erkl\u00e4rt. Die Studie umfasst eine Blutabnahme an einem der drei Blutabnahmezentren, die Bestimmung von SARS-CoV-2 spezifischen Antik\u00f6rpern \u00fcber drei unterschiedliche Testsysteme sowie die Auswertung eines umfassenden Fragebogens zu u.a. Alter, Geschlecht, Wohnsituation, Beruf und Lebensstil-Faktoren.<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p>Die Auswertung der Studiendaten und Hochrechnung von der Zufallsstichprobe auf die Bev\u00f6lkerung 14 Jahre und \u00e4lter ergab, dass 8,6 Prozent der Tirschenreuther Bev\u00f6lkerung (14 Jahre und \u00e4lter) im Juni 2020 Antik\u00f6rper gegen das SARS-CoV-2 aufwiesen und daher eine Infektion mit diesem Virus durchlaufen hatten. Der Anteil der Antik\u00f6rper-positiven Bev\u00f6lkerung war \u00fcber die unterschiedlichen Altersgruppen hinweg weitgehend vergleichbar. Von den Personen mit registrierter Infektion bis Juni 2020 zeigten 94 Prozent Antik\u00f6rper in mindestens einem der Antik\u00f6rpertests. Die drei Antik\u00f6rpertests zeigten weitgehend vergleichbare Ergebnisse.<br \/>\nDas Verh\u00e4ltnis der Antik\u00f6rper-positiven Personen, bei denen die SARS-CoV-2 Infektion nicht bereits durch das damalige Testen registriert worden war, zu denen mit durch Antik\u00f6rper in dieser Studie nachgewiesener Infektion lag bei 4:1. In anderen Worten: die Dunkelziffer von Faktor 5 bedeutet, dass 80 Prozent aller Infektionen durch die damalige Teststrategie nicht erfasst wurden. Mit einem Faktor 12 war die Dunkelziffer am h\u00f6chsten in der Gruppe der 14-20-J\u00e4hrigen (92 Prozent unerkannter Infektionen) und nahm mit zunehmendem Alter ab bis zu einem Faktor von 1,7 bei den \u00fcber 85-J\u00e4hrigen (41 Prozent unerkannter Infektionen).<br \/>\nNimmt man die Anwesenheit von SARS-CoV-2-spezifischen Antik\u00f6rpern als bestm\u00f6gliche Ann\u00e4herung an die Anzahl an SARS-CoV-2Infizierten, dann l\u00e4sst sich daraus die sogenannte Infection Fatality Ratio (IFR) errechnen, also der Anteil derjenigen, die nach erfolgter Infektion an\/mit COVID-19 verstorben sind. Gemittelt \u00fcber alle Altersgruppen sind demgem\u00e4\u00df zwischen Februar und Juni 2020 im Landkreis Tirschenreuth 2,5 Prozent der mit SARS-CoV-2-Infizierten an oder mit der Infektion verstorben.<\/p>\n<p>Bei einer detaillierten Subgruppen-Analyse zeigte sich dabei eine extreme Altersabh\u00e4ngigkeit der an\/mit SARS-CoV-2 verstorbenen Personen: W\u00e4hrend weniger als 0,5 Prozent der Tirschenreuther unter 60 Jahren und lediglich 1 Prozent der 60 bis 69-J\u00e4hrigen an \/mit SARS-CoV-2 verstarben, stieg die Quote der Verstorbenen nach SARS-CoV-2-Infektion in der Altersgruppe der 70 bis 74- und der 75 bis 79-J\u00e4hrigen auf 4 bzw. 10 Prozent an und nahm in den h\u00f6heren Altersgruppen weiter zu.<br \/>\nIn den meisten populationsbasierten Studien blieben die Alten- und Seniorenheime unber\u00fccksichtigt, und nichtmobile Studienteilnehmer konnten an solchen Studien oft nicht teilnehmen, wenn ein Besuch eines Studienzentrums gefordert war. Ein gro\u00dfer Anteil der im Landkreis Tirschenreuth im Zusammenhang mit COVID-19 stehenden Todesf\u00e4lle entfiel jedoch auf Bewohnervon Senioren- und Pflegeheimen (62 von 138, was 45 Prozent entspricht). In der vorliegenden Studie wurden daher Bewohner von Alten- und Seniorenheimen sowie \u00e4ltere, in ihrer Mobilit\u00e4t eingeschr\u00e4nkte Teilnehmer in die Zufallsstichprobe einbezogen und, wenn notwendig, von einem mobilen Studienteam in den Senioreneinrichtungen oder zu Hause zur Blutabnahme aufgesucht. Bei der Betrachtung aller \u00dcber-70-j\u00e4hrigen einschlie\u00dflich der Hochbetagten und Bewohnern von Alten- und Seniorenheimen ergab sich eine gesch\u00e4tzte Infection Fatality Ratio von mehr als 13 Prozent. Das bedeutet, dass etwa 13 von 100 mit SARS-CoV-2 infizierten 70-J\u00e4hrigen an der Infektion verstorben sind. Diese Quote reduzierte sich f\u00fcr die Altersgruppe 70+ auf 7,4 Prozent, wenn die Bewohner aus Alten- und Seniorenheimen aus der Auswertung ausgeschlossen wurden. Bezogen auf die Gesamtbev\u00f6lkerung von Tirschenreuth reduzierte sich die Infection Fatality Ratio bei Ausschluss der \u00fcber 70-J\u00e4hrigen aus Alters- und Seniorenheimen von 2,5 Prozent auf 1,4 Prozent. Das bedeutet, dass von 100 infizierten Personen \u00fcber 70 Jahre, die zu Hause wohnten, ca. sieben Personen im Zusammenhang der Infektion verstorben sind; unter allen Personen \u00fcber 14 Jahren, die zu Hause wohnten, ist von 100 Personen ca. eine Person gestorben. Dies altersbezogenen Infection Fatality Ratios passen sehr gut mit statistischen Modellen von Levin und Kollegen (European Journal of Epidemiology, 2020) zusammen.<br \/>\nUntersuchungen zum Einfluss des beruflichen Umfeldes auf eine SARS-CoV-2-Infektion zeigten auch, dass medizinisches Personal im Landkreis Tirschenreuth ein etwa zweifach h\u00f6heres Risiko hatte, sich mit SARS-CoV-2 zu infizieren, als andere Berufsgruppen. Personen, die im Supermarkt arbeiteten, zeigten keine erh\u00f6hte Infektionsh\u00e4ufigkeit. Die Studiendaten deuten auch darauf hin, dass Raucher gegen\u00fcber Ex-Rauchern oder Nichtrauchern ein etwa dreifach geringeres Risiko aufweisen, Antik\u00f6rper gegen SARS-CoV-2 entwickelt zu haben. Das bedeutet jedoch nicht, dass Rauchen per se vor einer SARS-CoV-2-Infektion sch\u00fctzt und darf keinesfalls \u00fcber die bekannten Gesundheitsrisiken des Rauchens, z.B. f\u00fcr Lungenkrebs und Herzinfarkt, hinwegt\u00e4uschen. Als Erkl\u00e4rung f\u00fcr diese Beobachtung kommen verhaltensbedingte Ursachen ebenso in Frage wie immunologische oder zellbiologische Mechanismen, was Gegenstand weiterer Erforschung sein muss.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><b>Schlussfolgerungen Runde 1.<\/b> Die Daten aus der Tirschenreuth-Studie zeigen einen hohen Anteil von damals nicht erkannten Infektionen (Dunkelziffer) insbesondere unter j\u00fcngeren Personen sowie den Einfluss des Alters und der Betreuungssituation (Senioren- und Pflegeheime) auf die Quote SARS-CoV-2-assoziierter Todesf\u00e4lle. Die aktuelle Teststrategie kann sich wohl von der damaligen Teststrategie und damit den erkannten Infektionen unterscheiden. Verbesserte Behandlungsstrategien f\u00fcr aktuell schwer erkrankte COVID-19-Patienten werden auch den Anteil der Versterbenden reduzieren. Nichtsdestotrotz st\u00fctzen die Ergebnisse die verbesserte Teststrategie bei Jugendlichen sowie die von der st\u00e4ndigen Impfkommission (STIKO) empfohlene priorisierte Impfung der Bewohner\/innen von Alters- und Seniorenheimen, der \u00e4lteren Bev\u00f6lkerungsgruppen 70+ sowie des in Pflege- und Heilberufen engagierten Personals.<\/p>\n<p><b>Aktueller Stand und Ausblick.<\/b> In der zweiten Novemberh\u00e4lfte des vergangenen Jahres wurden 4.174 Personen, die bereits an der Basis-Querschnittsuntersuchung teilgenommen haben, erneut angeschrieben und um eine weitere Blutprobe sowie das Ausf\u00fcllen eines Fragebogens gebeten. 3.549 Personen der kontaktierten Tirschenreuther B\u00fcrger haben an der zweiten Runde der Studie teilgenommen und rund um Weihnachten ein entsprechendes Testergebnis per Post erhalten. Das entspricht einer Teilnahmequote von hervorragenden 85 Prozent, die alle Erwartungen der beiden Studienleiter \u00fcbertroffen haben. Eine erste Zwischenauswertung ergab nur eine geringe Anzahl an Neuinfektionen zwischen Juni und November 2020. Bei dem \u00fcberwiegenden Anteil der im Juni seropositiv getesteten Probanden wurden nach wie vor SARS-CoV-2-spezifische Antik\u00f6rper gefunden. Als n\u00e4chstes soll jetzt die weitere Ausbreitung des Virus in der Tirschenreuther Bev\u00f6lkerung zwischen November 2020 und April 2021 aufgezeichnet werden. In diesem Zusammenhang sollen auch weitere Aussagen \u00fcber die Nachhaltigkeit der durch Infektion hervorgerufenen Immunantwort getroffen werden.<\/p>\n<p>\u201eWir sind begeistert von der Mitarbeit der Tirschenreuther Bev\u00f6lkerung. Ohne deren Beteiligung w\u00e4re diese Studie nicht m\u00f6glich. Auf Grundlage der gewonnenen Ergebnisse und des f\u00fcr die letzten beiden Aprilwochen geplanten dritten Studienabschnittes lassen sich weitreichende Aussagen (i) zur Anzahl neuer Infektionen beispielsweise w\u00e4hrend der zweiten Welle, die auch Tirschenreuth wieder hart getroffen hat, (ii) zur Langlebigkeit einer nach SARS-CoV-2-Infektion induzierten Antik\u00f6rperantwort, (iii) zur H\u00e4ufigkeit von Zweitinfektionen nach einer ausgeheilten Erstinfektion oder (iv) zum Einfluss der Impfung ableiten\u201c, so Prof. Dr. Wagner und Prof. Dr. \u00dcberla. \u201eDamit wir das Bild aber entsprechend abrunden k\u00f6nnen, ist es besonders wichtig, dass alle in diesen Tagen erneut angeschriebenen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger des Landkreises, die sich schon im Juni oder November des vergangenen Jahres an der Studie beteiligt haben, den zugesendeten Fragebogen ausf\u00fcllen und sich in den beiden letzten Aprilwochen an den in der Einladung genannten Tagen in einem der angegebenen drei Zentren zu einer weiteren Blutabnahme einfinden.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p>Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte: \u201eStudien wie TiKoCo19 leisten einen wichtigen Beitrag, um die Wirksamkeit ergriffener Ma\u00dfnahmen zu \u00fcberpr\u00fcfen und der Pandemie begegnen zu k\u00f6nnen. F\u00fcr ihren gro\u00dfen Einsatz und ihre Arbeit auf Spitzenniveau bin ich unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an unseren Universit\u00e4ten und Universit\u00e4tsklinika daher sehr dankbar. Ebenso freue ich mich sehr \u00fcber die gro\u00dfe Beteiligung der Tirschenreuther Bev\u00f6lkerung.\u201c<br \/>\nLandrat Roland Grillmeier dazu: \u201eNach \u00fcber einem Jahr Pandemie und den verschiedenen Wellen und Situationen im Landkreis, auch durch die Grenzlage, bin ich immer noch froh und dankbar, dass es durch unterschiedliche Bem\u00fchungen in der ersten Zeit der Pandemie gelungen ist, den Landkreis Tirschenreuth in diese Studie aufzunehmen. Viel Austausch und Information war hier m\u00f6glich, sowohl f\u00fcr die Beh\u00f6rden, als auch f\u00fcr die vielen Menschen, die sich an der Studie beteiligt haben. Zum einen konnten wir auch f\u00fcr uns Aufschluss erhalten, wie sich die Phasen der Pandemie und nun auch diese \u201aDritte Welle\u2018 in der Region auswirkt, zum anderen k\u00f6nnen wir auch aufzeigen, wie sich nun das verst\u00e4rkte Impfen in den Grenz-Landkreisen entwickelt und welchen Einfluss dies auf die Entwicklung der Antik\u00f6rper hat.<\/p>\n<p>Deswegen wiederum mein Appell, nehmen Sie auch an diesem dritten Durchlauf so engagiert teil, wie dies bisher der Fall war, Sie leisten damit einen Beitrag die Pandemie ein St\u00fcck besser nachvollziehen und damit auch bek\u00e4mpfen zu k\u00f6nnen. Ich bin stolz darauf, dass wir hier im Landkreis einen wichtigen Beitrag dazu leisten k\u00f6nnen und bedanke mich bei allen, die dies erm\u00f6glicht haben, auch durch ihr Engagement.\u201c<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Teile der im Rahmen der Studie erhobenen Daten sind unter <a href=\"https:\/\/medrxiv.org\/cgi\/content\/short\/2021.03.29.21254343v1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/medrxiv.org\/cgi\/content\/short\/2021.03.29.21254343v1<\/a> einsehbar.<\/p>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div>\n<p><b>TiKoCo19 Studienleiter:<\/b><br \/>\nProf. Dr. Ralf Wagner, Universit\u00e4tsklinikum Regensburg<br \/>\nProf. Dr. Klaus \u00dcberla, Universit\u00e4tsklinikum Erlangen<br \/>\nKontakt:<br \/>\nTel.: <a href=\"tel:09419444200\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">0941 944-4200<\/a>, <a>presse@ukr.de<\/a><br \/>\nTel.: <a href=\"tel:091318536102\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">09131 85-36102<\/a>, <a>presse@uk-erlangen.de<\/a><\/p>\n<p><b>Pressebericht zur Studie:<\/b> <a class=\"download\" title=\"Initiates file download\" href=\"http:\/\/www.wagner-lab.de\/fileadmin\/user_upload\/pdfs\/WELT_AM_SONNTAG_TiKoCo_18.04.2021_Der_Schock_der_ersten_Welle_1.pdf\">Welt am Sonntag, 19.4.2021<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>14. 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